Kirgistan, Usbekistan, Tadschikistan
Stefan Ebert live:
Kirgistan, Usbekistan, Tadschikistan - Outdoor Abenteuer in Zentralasiens
Seit über 10 Jahren ist Stefan Ebert in den Ländern entlang der alten Seidenstraße unterwegs. Zunächst zwei Jahre als Entwicklungshelfer in Kirgistan und später als Reiseleiter in der ganzen Region. Auf einer Radreise von Kirgistan nach Deutschland lernte er vor 10 Jahren die Gastfreundschaft entlang der alten Seidenstraße kennen und reist seither jedes Jahr dorthin zurück - ob mit dem Fahrrad quer durch den Pamir, auf dem Pferd durch einsame Hochtäler Kirgistans oder zu Fuß auf die Gipfel Usbekistans.In seinem Vortrag „Kirgistan, Usbekistan, Tadschikistan - Outdoor Abenteuer in Zentralasiens“ gibt er Einblicke in zahlreiche Reisen, ganz persönliche Erfahrungen und Freundschaften und spricht darüber, wie sich die Region verändert hat. Euch erwarten atemberaubende Landschaftsaufnahmen und Geschichten von ergreifenden Begegnungen.
So, 21.3.2027 - 14.30 Uhr
Matthias-Ehrenfried-Haus Bahnhofstraße 4, 97070 Würzburg
Tickets 22,50€
Stefan Ebert
Stefan Ebert 1983 in Suhl geboren hat seine Sehnsucht zum Reisen und Abenteuern bereits früh entdeckt. Angefangen hat alles mit einer Ausnahmeerfahrung. 2001 entschied er sich nach der Schule zu einem Monat WWOOFing (Arbeiten auf ökologischen Bauernhöfen) nach Spanien aufzubrechen. Keine große Sache, wie er heute findet, aber damals ein echter Schritt. Ohne Handy und nur sehr eingeschränkte Möglichkeit mit Familie und Freunden Kontakt aufzunehmen, musste er feststellen, dass sein Schulenglisch inaktiv und sein Spanisch noch zu schlecht zum Kommunizieren waren. Fast einen ganzen Monat ohne Kommunikation auszukommen und wenn dann immer gezwungen eine Fremdsprache zu nutzen, hat bei ihm den „Knoten platzen“ lassen. Seither bedeutet Reisen für ihn die Sprache und damit auch die Kultur kennenzulernen. Es folgte ein Auslandssemester während seines Studiums in Valencia, eine Rucksackreise für 12 Monate durch Südamerika und später der berufliche Weg in die internationale Zusammenarbeit, der ihn 2012 nach Kirgistan brachte. Beruflich hat es den Soziologen dann folgerichtig in den Tourismus verschlagen. Was als reines Hobby anfing, wurde zum Beruf. 2014 führte er die erste Fahrradgruppe als Guide über die Alpen und im selben Jahr noch auf seiner selbst erdachten Reiseroute durch Kirgistan. Was als eine einzige Reise im Sommer 2014 gedacht war, wurde für ihn zum Beruf. Er gründete den Reiseveranstalter Epic Trails und ist seither jedes Jahr in Zentralasien auf Reisen. Die entstandenen Freundschaften und die vielen kulturellen Einblicke machen die Region für ihn so wertvoll. Bei seinen Vorträgen gibt er genau hier tiefe Einblicke und berichtet neben seinen Reisen auch von den kulturellen Gepflogenheiten vor Ort.